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Die Lutherkirche soll sich
nicht länger christlich nennen!
Viele Protestanten sind überzeugt, Martin Luther habe die Kirche reformiert und
näher an das Christentum herangeführt. In Wahrheit blieb Luther Zeit seines
Lebens ein katholischer Augustinermönch, zutiefst verhaftet im mittelalterlichen
Denken der Romkirche.
Jesus und Luther trennen Welten!
Was die Vatikankirche an Lehren und Verhaltensweisen über Jahrhunderte in
scharfem Gegensatz zu Jesus von Nazareth aufgebaut hatte, übernahm Luther in
vielen Aspekten in seine neu entstehende Staatskirche, fügte sogar weitere
unchristliche Elemente wie z. B. die Hörigkeit gegenüber der Obrigkeit hinzu. Die
Auswirkungen sind in der Lutherkirche bis heute deutlich zu spüren.
Deshalb: Wer Luther nachfolgt, kann sich nicht christlich nennen!
Sie zweifeln an dieser Aussage? Dann gehen Sie mit uns einmal den Fragen nach:
Was lehrte Jesus? Was lehrte Luther? Wie handelt heute die Lutherkirche?
Antisemitismus
Jesus war Jude - und er lehrte uns die Liebe zu Gott, unserem Vater, der alle
Seine Kinder gleich liebt.
Martin Luther hingegen war ein furchtbarer Antisemit, auf den sich noch 400
Jahre später die Antisemiten Hitler und Streicher beriefen. Luther beschimpfte
die Juden als "leibhaftige Teufel", als "Pestilenz und alles Unglück", als
"durchböstes, durchgiftetes, durchteufeltes Ding". Er forderte die Obrigkeit
auf, die Synagogen der Juden zu verbrennen und ihre Gottesdienste zu verbieten,
ihre Häuser zu zerstören, ihnen die Gebetbücher und sämtliche Barschaft
abzunehmen, er wollte sie unter Hausarrest stellen und zur Zwangsarbeit
verpflichten.
Die Lutherkirche half im 20. Jahrhundert tatkräftig mit, als die Obrigkeit die
Forderungen Luthers in die Tat umsetzte. Zahlreiche lutherische Pfarrer waren
bereits 1933 Parteimitglieder der NSDAP. Die Lutherkirche betrieb zeitweise
sogar ein eigenes KZ. Noch 1938 rühmte der thüringische Landesbischof Martin
Sasse Luther als Wegbereiter der Reichspogromnacht und gab dessen Schrift "Von
den Juden und ihren Lügen" neu heraus. Getaufte Juden wurden in zahlreichen
Landeskirchen ausgeschlossen und damit dem sicheren Tod preisgegeben.
Kriegstreiberei
Jesus war Pazifist. Er lehrte die Feindesliebe und warnte Petrus in einer
Notwehrsituation(!): "Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen!".
Martin Luther hingegen hetzte seine Mitmenschen in Krieg und Bürgerkrieg. Gegen
die Türken sollten sie "mit Freunde die Faust regen und getrost dreinschlagen,
morden, rauben und Schaden tun so viel sie immer mögen, solange sie eine Ader
regen können". Und er rief sie auf zum Bürgerkrieg gegen die aufständischen
Bauern: "Steche, schlage, würge hie, wer da kann. Bleibst du darüber tot, wohl
die, einen seligeren Tod kannst du nimmermehr erlangen. Denn du stirbst im
Gehorsam gegenüber dem göttlichen Wort und Befehl."
Die Lutherkirche rechtfertigt, ebenso wie die katholische, bis heute Kriege und
Gewalt und maßt sich an, zu entscheiden, ob sie "gerecht" sind. Die lutherischen
Feldgeistlichen und Landesbischöfe trieben im Ersten und Zweiten Weltkrieg die
Soldaten bis zum bitteren Ende in die Schlacht. Lutherische Diakone wurden als
"SA Jesu Christi" bezeichnet.
Hexenwahn
Jesus achtete die Frauen als gleichberechtigt und hinderte die Pharisäer daran,
ein Todesurteil gegen eine Frau zu vollstrecken.
Martin Luther hingegen goss reichlich Öl ins Feuer des Hexenwahns: "Die
Zauberinnen sollst du nicht leben lassen ... Es ist ein gerechtes Gesetz, dass
sie getötet werden. Sie richten viel Schaden an ... Sie können auch ein Kind
bezaubern ... Man töte sie nur."
Im Territorium der Lutherkirche tobte der Hexenwahn genauso stark wie in den
katholischen Gebieten. Die Landesherren, dank Luther gleichzeitig meist mit dem
Amt des evangelischen Landesbischofs versehen, strichen meist das gesamte
Vermögen der Gefolterten und Ermordeten ein.
Verfolgung religiöser Minderheiten
Jesus von Nazareth respektierte jeden Menschen und war tolerant gegenüber
anderen Glaubensrichtungen. Für ihn zählte nicht das Gebetbuch, sondern die Tat,
was z.B. im Gleichnis vom barmherzigen Samariter, einem hilfsbereiten
Außenseiter, zum Ausdruck kommt.
Martin Luther hingegen ließ mit inquisitorischen Eifer Andersgläubige, etwa die
Täufer, verfolgen und verleumdete sie als "Teufels Boten", die "eitel Gift und
Lügen predigen". Wer es wagte, in lutherischen Gebiet zu predigen, ohne von der
Lutherkirche ordiniert zu sein, dem schickte Luther den Henker auf den Hals:
"... so befehle die Obrigkeit solche Buben dem rechten Meister, der Meister Hans
heißt".
Während der NS-Zeit war die Lutherkirche maßgeblich daran beteiligt, dass die
Zeugen Jehovas (damals: "Bibelforscher") verfolgt wurden; Hunderte starben in
Konzentrationslagern. Auch heute noch verfolgt die Lutherkirche durch eigene
Verleumdungsbeauftragte, "Sektenbeauftragte" genannt, religiöse Minderheiten
mithilfe der Massenmedien durch Verleumdungskampagnen, die Ehrverlust,
gesellschaftliche Ausgrenzung und zum Teil die Vernichtung beruflicher
Existenzen zur Folge haben.
Grausames Gottesbild
Jesus lehrte, dass Gott ein Gott der Liebe ist, der uns als Seinen Kindern den
freien Willen geschenkt hat.
Martin Luther hingegen bestritt ausdrücklich, dass der Mensch einen freien
Willen hat. Sein Seelenheil ist vielmehr vorherbestimmt: Gott hat demnach die
einen Menschen vorherbestimmt, dem Guten zu dienen, die anderen jedoch, dem
Bösen anheim zu fallen und in der ewigen Verdammnis zu enden. Der Mensch kann aus
eigener Kraft nichts daran ändern. Gott ist für Luther, so wörtlich, ein
"grausamer", ein willkürlicher, ein unberechenbarer und strafender Gott, dessen
"Zorn" der Mensch zu fürchten hat.
Auch wenn Theologen der Lutherkirche diese Glaubenslehre ihres Gründers
wohlweislich meist eher unter Verschluss halten, so hat sie doch erhebliche
Auswirkungen auf die seelische Gesundheit ihrer Mitglieder. Bis heute leiden
ungezählte Lutheraner unter ekklesiogenen (kirchenbedingten) Neurosen: Sie
kommen nicht damit zurecht, dass ausgerechnet der himmlische Vater so grausam
und Furcht erregend sein soll. In manchen lutherisch geprägten Gegenden, z.B.
Thüringen und Sachsen, war lange Zeit eine erhöhte Selbstmordneigung zu
verzeichnen, die sich erst im Verlauf der DDR-Zeit langsam abschwächte. Dass der
Mensch keinen freien Willen haben soll, ist im Grunde eine verfassungsfeindliche
Lehre - denn wie soll z.B. Politik funktionieren, wenn man die Mündigkeit und
Selbstverantwortung des Bürgers von vorne herein leugnet? Wie soll
gesellschaftliches Zusammenleben funktionieren, wenn die Vernunft nach Luther
eine "Hure des Teufels" ist?
Der Obrigkeit untertan
Jesus war ein geistiger Revolutionär, ein Freiheitslehrer, der die Menschen dazu
anregte, sich nicht an Institutionen oder Traditionen zu orientieren, sondern
Gott in ihrem eigenen Inneren zu suchen. Deshalb wurde er auch von der damaligen
Priesterkaste ans Kreuz gebracht.
Martin Luther hingegen setzte die Unterordnung unter die Obrigkeit absolut. Er
rettete seine eigene Haut, indem er bei den Landesherren Schutz suchte und mit
ihrer Hilfe eine neue Staatskirche begründete.
Diese Ideologie der Lutherkirche hatte in der deutschen Geschichte fatale Folgen
- nicht nur die blutige Niederschlagung der Bauernerhebung, sondern auch in Form
der preußischen Verabsolutierung des Staates, an die der NS-Staat mit seinem
Kadavergehorsam nahtlos anknüpfen konnte.
Finanzielle Privilegien auf Kosten der Armen
Jesus führte ein bescheidenes Leben. Er warnte davor, sich Schätze dieser Erde
anzuhäufen, die "Motten und Rost fressen".
Martin Luther hingegen sicherte seine Kirche finanziell ab, indem er sie dem
Staat unterstellte.
Bis heute genießt die Lutherkirche, ebenso wie die katholische, erhebliche
finanzielle Privilegien auf Staatskosten. Sie lässt sich vom Staat, zusätzlich
zur Kirchensteuer und zusätzlich zu den erheblichen staatlichen Zuschüssen zu
kirchlichen Sozialeinrichtungen, mit ca. 7 Milliarden Euro jährlich
subventionieren: für Steuerbefreiungen, Theologenausbildung,
Religionsunterricht, die Gehälter von Landesbischöfen und Oberkirchenräten,
Militärseelsorge und vieles mehr. Woanders fehlt dem Staat dann das Geld in der
Kasse.
Die Priesterkaste regiert
Jesus setzte keine Priester ein. Er stiftete keine Sakramente und führte keine
Rituale durch, sondern brachte uns Menschen eine Religion des Herzens, eine
Innere Religion.
Martin Luther reduzierte zwar einige Auswüchse des Katholizismus, übernahm
jedoch wesentliche Elemente der katholischen Kultreligion, die sich letztlich
aus Anleihen aus dem Heidentum zusammensetzt: das dem Priesteramt ähnliche
Pfarramt, ein rituelles Abendmahl, die Säuglingstaufe und einiges mehr. All dies
war den ersten Christen unbekannt.
Naturfeindlichkeit
Jesus kam unter Tieren zur Welt und gebrauchte immer wieder Gleichnisse, die den
Menschen die Schönheit der Natur nahe brachten.
Martin Luther und die Lutherkirche hingegen setzten die Naturfeindlichkeit der
Vatikankirche fort. Bis heute wartet man vergebens auf eindeutige Stellungnahmen
gegen Tierversuche, Massentierhaltung, Genmanipulation, Missbrauch der atomaren
Kräfte und vieles mehr.
Auch wenn Sie nicht in allen Punkten mit uns übereinstimmen: Schon einer der
genannten Punkte reicht aus, um der Lutherkirche zu sagen: Nennt euch
evangelisch, lutherisch, protestantisch, wie auch immer: Aber nennt euch nicht
christlich!
Schluss mit der kirchlichen Produktpiraterie!
Wir sind freie Christen, die für den Christus der Bergpredigt eintreten. Wir
fühlen uns Christus verbunden und verpflichtet, der als Jesus von Nazareth unter
uns lebte. Niemand muss die ursprüngliche Lehre des Nazareners zur Richtschnur
seines Lebens machen. Doch wer sich "christlich" nennt, der sollte nicht
beständig das Gegenteil dessen tun, was Jesus, der große Freiheitslehrer, wollte
und lehrte.
Sicher gibt es auch innerhalb der Kirche Menschen, die versuchen, christlich zu
leben. Doch was sagte Jesus von Nazareth? "Niemand gießt neuen Wein in alte
Schläuche". Die Kirche aber, die Jesus nie gründete, ob katholisch oder
lutherisch, ist ein uralter "Schlauch". Sie ist eine weitere Domäne der Priester
und Theologen, die bisher fast alle guten Ansätze der großen Weltreligionen in
ihr Gegenteil verkehrt haben - so auch die Vision des Jesus von Nazareth.
Stellen Sie sich vor: einer Ihrer Vorfahren hat ein einmaliges Produkt von
höchster Qualität entwickelt und auf den Markt gebracht. Dieses Produkt genoss
zunächst großes ansehen unter den Verbrauchern und war hoch geschätzt. Doch dann
kam ein Produktpirat und stellte unter dem Namen Ihres Vorfahren ein
minderwertiges Produkt her, das nur denselben Namen trägt, aber wertlos ist, ja
nach kurzem Gebrauch den Menschen sogar schadet.
Wie würden Sie reagieren? Würden Sie einfach zuschauen - oder würden Sie
versuchen, ihre Mitmenschen auf den Betrug, auf die Produktpiraterie hinzuweisen
und sie zu warnen?
Genau deshalb führen wir diese Unterschriftenaktion durch.
Sie binden sich
dadurch an nichts und niemanden. Wir bitten sie lediglich:
Machen Sie mit uns den Betrug öffentlich!
Warnen Sie mit uns Ihre Mitmenschen!
Fordern Sie mit uns die Kirche auf, sich nur noch "evangelisch-lutherisch"
zu nennen und auf die Bezeichnung "christlich" zu verzichten!
Freie Christen
für den Christus der Bergpredigt
Wenn Sie diese Forderung unterstützen, dann schicken Sie uns einfach eine E-Mail mit Ihrer Adresse und mit folgendem Text: Ja. Die evangelisch-lutherische Kirche soll sich nicht mehr christlich nennen.