Die Lutherkirche soll sich nicht länger christlich nennen!

Viele Protestanten sind überzeugt, Martin Luther habe die Kirche reformiert und näher an das Christentum herangeführt. In Wahrheit blieb Luther Zeit seines Lebens ein katholischer Augustinermönch, zutiefst verhaftet im mittelalterlichen Denken der Romkirche.

Jesus und Luther trennen Welten!
Was die Vatikankirche an Lehren und Verhaltensweisen über Jahrhunderte in scharfem Gegensatz zu Jesus von Nazareth aufgebaut hatte, übernahm Luther in vielen Aspekten in seine neu entstehende Staatskirche, fügte sogar weitere unchristliche Elemente wie z. B. die Hörigkeit gegenüber der Obrigkeit hinzu. Die Auswirkungen sind in der Lutherkirche bis heute deutlich zu spüren.

Deshalb: Wer Luther nachfolgt, kann sich nicht christlich nennen!
Sie zweifeln an dieser Aussage? Dann gehen Sie mit uns einmal den Fragen nach: Was lehrte Jesus? Was lehrte Luther? Wie handelt heute die Lutherkirche?

2009 – Es ist genug!
Die Freien Christen sind vor Gericht gegangen

Nachdem die Kirche auf unsere wiederholten Aufforderungen, die Bürger nicht mehr zu täuschen und sich deshalb nur noch „evangelisch“ oder „katholisch“, aber nicht mehr „christlich“ zu nennen, nicht eingegangen sind, haben die Freien Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit entschieden, das Thema gerichtlich klären zu lassen. Damit möchten sie dem fortdauernden Missbrauch des Namens „Christus“ Einhalt gebieten.
Der Inhalt der Klage: Die römisch-katholische Kirche und die evangelische Kirche dürfen sich nur noch katholisch, evangelisch oder lutherisch oder wie auch immer nennen, aber nicht mehr christlich – so der Inhalt der Klage. Die Klage enthält im wesentlichen die Gesichtspunkte, die wir auch hier auf dieser Seite veröffentlichen.

Antisemitismus

Jesus war Jude – und er lehrte uns die Liebe zu Gott, unserem Vater, der alle Seine Kinder gleich liebt.
Martin Luther hingegen war ein furchtbarer Antisemit, auf den sich noch 400 Jahre später die Antisemiten Hitler und Streicher beriefen. Luther beschimpfte die Juden als „leibhaftige Teufel“, als „Pestilenz und alles Unglück“, als „durchböstes, durchgiftetes, durchteufeltes Ding“. Er forderte die Obrigkeit auf, die Synagogen der Juden zu verbrennen und ihre Gottesdienste zu verbieten, ihre Häuser zu zerstören, ihnen die Gebetbücher und sämtliche Barschaft abzunehmen, er wollte sie unter Hausarrest stellen und zur Zwangsarbeit verpflichten.
Die Lutherkirche half im 20. Jahrhundert tatkräftig mit, als die Obrigkeit die Forderungen Luthers in die Tat umsetzte. Zahlreiche lutherische Pfarrer waren bereits 1933 Parteimitglieder der NSDAP. Die Lutherkirche betrieb zeitweise sogar ein eigenes KZ. Noch 1938 rühmte der thüringische Landesbischof Martin Sasse Luther als Wegbereiter der Reichspogromnacht und gab dessen Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“ neu heraus. Getaufte Juden wurden in zahlreichen Landeskirchen ausgeschlossen und damit dem sicheren Tod preisgegeben.

Kriegstreiberei

Jesus war Pazifist. Er lehrte die Feindesliebe und warnte Petrus in einer Notwehrsituation(!): „Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen!“.
Martin Luther hingegen hetzte seine Mitmenschen in Krieg und Bürgerkrieg. Gegen die Türken sollten sie „mit Freunde die Faust regen und getrost dreinschlagen, morden, rauben und Schaden tun so viel sie immer mögen, solange sie eine Ader regen können“. Und er rief sie auf zum Bürgerkrieg gegen die aufständischen Bauern: „Steche, schlage, würge hie, wer da kann. Bleibst du darüber tot, wohl die, einen seligeren Tod kannst du nimmermehr erlangen. Denn du stirbst im Gehorsam gegenüber dem göttlichen Wort und Befehl.“
Die Lutherkirche rechtfertigt, ebenso wie die katholische, bis heute Kriege und Gewalt und maßt sich an, zu entscheiden, ob sie „gerecht“ sind. Die lutherischen Feldgeistlichen und Landesbischöfe trieben im Ersten und Zweiten Weltkrieg die Soldaten bis zum bitteren Ende in die Schlacht. Lutherische Diakone wurden als „SA Jesu Christi“ bezeichnet.

Hexenwahn

Jesus achtete die Frauen als gleichberechtigt und hinderte die Pharisäer daran, ein Todesurteil gegen eine Frau zu vollstrecken.
Martin Luther hingegen goss reichlich Öl ins Feuer des Hexenwahns: „Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen … Es ist ein gerechtes Gesetz, dass sie getötet werden. Sie richten viel Schaden an … Sie können auch ein Kind bezaubern … Man töte sie nur.“
Im Territorium der Lutherkirche tobte der Hexenwahn genauso stark wie in den katholischen Gebieten. Die Landesherren, dank Luther gleichzeitig meist mit dem Amt des evangelischen Landesbischofs versehen, strichen meist das gesamte Vermögen der Gefolterten und Ermordeten ein.

Verfolgung religiöser Minderheiten

Jesus von Nazareth respektierte jeden Menschen und war tolerant gegenüber anderen Glaubensrichtungen. Für ihn zählte nicht das Gebetbuch, sondern die Tat, was z.B. im Gleichnis vom barmherzigen Samariter, einem hilfsbereiten Außenseiter, zum Ausdruck kommt.
Martin Luther hingegen ließ mit inquisitorischen Eifer Andersgläubige, etwa die Täufer, verfolgen und verleumdete sie als „Teufels Boten“, die „eitel Gift und Lügen predigen“. Wer es wagte, in lutherischen Gebiet zu predigen, ohne von der Lutherkirche ordiniert zu sein, dem schickte Luther den Henker auf den Hals: „… so befehle die Obrigkeit solche Buben dem rechten Meister, der Meister Hans heißt“.
Während der NS-Zeit war die Lutherkirche maßgeblich daran beteiligt, dass die Zeugen Jehovas (damals: „Bibelforscher“) verfolgt wurden; Hunderte starben in Konzentrationslagern. Auch heute noch verfolgt die Lutherkirche durch eigene Verleumdungsbeauftragte, „Sektenbeauftragte“ genannt, religiöse Minderheiten mithilfe der Massenmedien durch Verleumdungskampagnen, die Ehrverlust, gesellschaftliche Ausgrenzung und zum Teil die Vernichtung beruflicher Existenzen zur Folge haben.

Grausames Gottesbild

Jesus lehrte, dass Gott ein Gott der Liebe ist, der uns als Seinen Kindern den freien Willen geschenkt hat.
Martin Luther hingegen bestritt ausdrücklich, dass der Mensch einen freien Willen hat. Sein Seelenheil ist vielmehr vorherbestimmt: Gott hat demnach die einen Menschen vorherbestimmt, dem Guten zu dienen, die anderen jedoch, dem Bösen anheim zu fallen und in der ewigen Verdammnis zu enden. Der Mensch kann aus eigener Kraft nichts daran ändern. Gott ist für Luther, so wörtlich, ein „grausamer“, ein willkürlicher, ein unberechenbarer und strafender Gott, dessen „Zorn“ der Mensch zu fürchten hat.
Auch wenn Theologen der Lutherkirche diese Glaubenslehre ihres Gründers wohlweislich meist eher unter Verschluss halten, so hat sie doch erhebliche Auswirkungen auf die seelische Gesundheit ihrer Mitglieder. Bis heute leiden ungezählte Lutheraner unter ekklesiogenen (kirchenbedingten) Neurosen: Sie kommen nicht damit zurecht, dass ausgerechnet der himmlische Vater so grausam und Furcht erregend sein soll. In manchen lutherisch geprägten Gegenden, z.B. Thüringen und Sachsen, war lange Zeit eine erhöhte Selbstmordneigung zu verzeichnen, die sich erst im Verlauf der DDR-Zeit langsam abschwächte. Dass der Mensch keinen freien Willen haben soll, ist im Grunde eine verfassungsfeindliche Lehre – denn wie soll z.B. Politik funktionieren, wenn man die Mündigkeit und Selbstverantwortung des Bürgers von vorne herein leugnet? Wie soll gesellschaftliches Zusammenleben funktionieren, wenn die Vernunft nach Luther eine „Hure des Teufels“ ist?

Der Obrigkeit untertan

Jesus war ein geistiger Revolutionär, ein Freiheitslehrer, der die Menschen dazu anregte, sich nicht an Institutionen oder Traditionen zu orientieren, sondern Gott in ihrem eigenen Inneren zu suchen. Deshalb wurde er auch von der damaligen Priesterkaste ans Kreuz gebracht.
Martin Luther hingegen setzte die Unterordnung unter die Obrigkeit absolut. Er rettete seine eigene Haut, indem er bei den Landesherren Schutz suchte und mit ihrer Hilfe eine neue Staatskirche begründete.
Diese Ideologie der Lutherkirche hatte in der deutschen Geschichte fatale Folgen – nicht nur die blutige Niederschlagung der Bauernerhebung, sondern auch in Form der preußischen Verabsolutierung des Staates, an die der NS-Staat mit seinem Kadavergehorsam nahtlos anknüpfen konnte.

Finanzielle Privilegien auf Kosten der Armen

Jesus führte ein bescheidenes Leben. Er warnte davor, sich Schätze dieser Erde anzuhäufen, die „Motten und Rost fressen“.
Martin Luther hingegen sicherte seine Kirche finanziell ab, indem er sie dem Staat unterstellte.
Bis heute genießt die Lutherkirche, ebenso wie die katholische, erhebliche finanzielle Privilegien auf Staatskosten. Sie lässt sich vom Staat, zusätzlich zur Kirchensteuer und zusätzlich zu den erheblichen staatlichen Zuschüssen zu kirchlichen Sozialeinrichtungen, mit ca. 7 Milliarden Euro jährlich subventionieren: für Steuerbefreiungen, Theologenausbildung, Religionsunterricht, die Gehälter von Landesbischöfen und Oberkirchenräten, Militärseelsorge und vieles mehr. Woanders fehlt dem Staat dann das Geld in der Kasse.

Die Priesterkaste regiert

Jesus setzte keine Priester ein. Er stiftete keine Sakramente und führte keine Rituale durch, sondern brachte uns Menschen eine Religion des Herzens, eine Innere Religion.
Martin Luther reduzierte zwar einige Auswüchse des Katholizismus, übernahm jedoch wesentliche Elemente der katholischen Kultreligion, die sich letztlich aus Anleihen aus dem Heidentum zusammensetzt: das dem Priesteramt ähnliche Pfarramt, ein rituelles Abendmahl, die Säuglingstaufe und einiges mehr. All dies war den ersten Christen unbekannt.

Naturfeindlichkeit

Jesus kam unter Tieren zur Welt und gebrauchte immer wieder Gleichnisse, die den Menschen die Schönheit der Natur nahe brachten.
Martin Luther und die Lutherkirche hingegen setzten die Naturfeindlichkeit der Vatikankirche fort. Bis heute wartet man vergebens auf eindeutige Stellungnahmen gegen Tierversuche, Massentierhaltung, Genmanipulation, Missbrauch der atomaren Kräfte und vieles mehr.

Auch wenn Sie nicht in allen Punkten mit uns übereinstimmen: Schon einer der genannten Punkte reicht aus, um der Lutherkirche zu sagen: Nennt euch evangelisch, lutherisch, protestantisch, wie auch immer: Aber nennt euch nicht christlich!
Schluss mit der kirchlichen Produktpiraterie!

Wir sind freie Christen, die für den Christus der Bergpredigt eintreten. Wir fühlen uns Christus verbunden und verpflichtet, der als Jesus von Nazareth unter uns lebte. Niemand muss die ursprüngliche Lehre des Nazareners zur Richtschnur seines Lebens machen. Doch wer sich „christlich“ nennt, der sollte nicht beständig das Gegenteil dessen tun, was Jesus, der große Freiheitslehrer, wollte und lehrte.

Sicher gibt es auch innerhalb der Kirche Menschen, die versuchen, christlich zu leben. Doch was sagte Jesus von Nazareth? „Niemand gießt neuen Wein in alte Schläuche“. Die Kirche aber, die Jesus nie gründete, ob katholisch oder lutherisch, ist ein uralter „Schlauch“. Sie ist eine weitere Domäne der Priester und Theologen, die bisher fast alle guten Ansätze der großen Weltreligionen in ihr Gegenteil verkehrt haben – so auch die Vision des Jesus von Nazareth.

Stellen Sie sich vor: einer Ihrer Vorfahren hat ein einmaliges Produkt von höchster Qualität entwickelt und auf den Markt gebracht. Dieses Produkt genoss zunächst großes ansehen unter den Verbrauchern und war hoch geschätzt. Doch dann kam ein Produktpirat und stellte unter dem Namen Ihres Vorfahren ein minderwertiges Produkt her, das nur denselben Namen trägt, aber wertlos ist, ja nach kurzem Gebrauch den Menschen sogar schadet.
Wie würden Sie reagieren? Würden Sie einfach zuschauen – oder würden Sie versuchen, ihre Mitmenschen auf den Betrug, auf die Produktpiraterie hinzuweisen und sie zu warnen?

Genau deshalb führen wir diese Aufklärungs-Aktion durch.
Wenn Sie die Fakten bekannt machen, binden Sie sich dadurch an nichts und niemanden. Wir bitten sie lediglich:
Machen Sie mit uns den Betrug öffentlich!
Warnen Sie mit uns Ihre Mitmenschen!
Fordern Sie mit uns die Kirche auf, sich nur noch
evangelisch-lutherisch zu nennen und auf die Bezeichnung christlich zu verzichten!

Freie Christen für den Christus der Bergpredigt, Postfach 1443, 97864 Wertheim

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Hier direkt zur Petition zur Änderung des Parteinamens CDU
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